Haltung
Sexualisierte Gewalt ist schlimm.
Sexualisierte Gewalt heißt zum Beispiel:
- Sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen.
- Sexuelle Belästigung.
- Überschreiten von Grenzen.
Auch in der Kirche gibt es solche Fälle.
Das ist falsch und nicht mit dem Glauben vereinbar.
Im christlichen Glauben ist jeder Mensch gleich viel wert.
Es ist egal, ob jemand alt oder jung ist,
ob jemand eine dunkle oder helle Hautfarbe hat
oder ob jemand krank oder gesund ist.
Die Kirche möchte Menschen helfen.
Die Kirche möchte Gemeinschaft und Vertrauen schaffen.
Sexuelle Belästigung oder Gewalt zerstören das Vertrauen.
Sie machen Angst und Leid.
Die Kirche sagt:
Sexualisierte Gewalt ist falsch.
Wir verurteilen sexualisierte Gewalt.
Es ist schlimm, dass manche Menschen in der Kirche Gewalt erlebt haben.
Manche Menschen haben der Kirche vertraut und wurden verletzt.
Betroffene leiden oft ihr ganzes Leben darunter.
Manche Betroffene verlieren auch den Glauben.
Deshalb sagt die Kirche:
Sexualisierte Gewalt ist nicht erlaubt.
Kirche soll ein sicherer Ort sein
Die Kirche soll ein sicherer Ort für alle sein.
Das ist uns wichtig.
Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Würde.
Niemand soll Angst haben.
Die Kirche kann Fehler nicht rückgängig machen.
Aber die Kirche will Betroffene unterstützen.
Die Kirche will gemeinsam nach neuen Wegen suchen.
Schutz vor sexualisierter Gewalt
Die Kirche arbeitet an einem Plan.
Dieser Plan heißt Schutzkonzept.
Im Schutzkonzept steht:
- Wie Mitarbeitende sich verhalten sollen.
- Wie man sexualisierte Gewalt verhindern kann.
- Was man bei einem Verdacht tun muss.
Alle Mitarbeitenden der Kirche lernen, wie sie handeln sollen.
Sie unterschreiben Regeln, die Verhaltenskodex heißen.
Die Kirche will:
Schutz für alle Menschen.